Unser Pflegekonzept
- Eigenständigkeit möglichst lange erhalten
- individuelle Bedürfnisse achten, unabhängig von Religion oder Nationalität
- enge Zusammenarbeit mit Ärzten, Therapeuten, Seelsorge und Hospiz
- Betreuung durch gut ausgebildete Mitarbeiter
Unsere häusliche Pflege bietet
- Hilfe bei der täglichen Körperpflege und Ernährung
- hauswirtschaftliche Versorgung
- vom Arzt verordnete medizinische Behandlungen
- Unterstützung bei der Mobilisation
- Begleitung von schwerstkranken und sterbenden Menschen
- stundenweise Betreuung bei eingeschränkter Alltagskompetenz

Wir bieten
- Schulungen für pflegende Angehörige
- Beratungsbesuche für Pflegestufe 1 bis 3
- Tipps für ein sicheres Zuhause
- Unterstützung bei der Beschaffung von Hilfsmitteln
- Vermittlung weiterer Dienste, z. B. Essen-auf-Rädern
- Diakonie-eigener Hausnotruf
- Netzwerk der Diakonie mit Tages-, Kurzzeit-, Dauerpflege und Sozialpsychiatrie
"Mein Mann hat Alzheimer" - Erfahrungsbericht zur Häuslichen Pflege

Ja, er hat immer mehr vergessen… und dann war da dieser Abend, mein Mann steht vor der Tür und sagt:“ Ich will Heim!“ Was machen Sie da? Ein gestandenes Mannsbild!
Der Hausarzt hat ihm dann gut zu geredet. Es folgten Untersuchungen beim Neurologen, in der Psychiatrie in Memmingen und in Ulm bis dann die Diagnose Alzheimer gestellt war. Der Arzt empfahl uns das Alzheimer Therapiezentrum in Bad Aibling. Dort werden Patienten mit Angehörigen therapiert. Wichtig ist, dass die Angehörigen über das Krankheitsbild Bescheid zu wissen, dass sie wissen, wie der Patient zu behandeln ist und welche Hilfsmittel es gibt, z.B. bei Inkontinenz. Das hat mir sehr geholfen!
Am Anfang pflegte ich meinen Mann alleine. Doch im weiteren Verlauf, als er körperlich abbaute, kam ich an meine Grenzen. In der Zeitung sah ich dann eine Anzeige der Diakonie über die Häusliche Pflege; das war im Jahr 2006. Seither helfen sie mir bei der Pflege, denn alleine kriege ich meinen Mann nicht aus dem Bett. Da bin ich dann froh, wenn morgens die freundlichen Pflegerinnen kommen. Sie waschen und ziehen ihn an. Wenn etwas verbunden werden muss, machen sie das auch.
An zwei Tagen besucht mein Mann die Tagespflege der Diakonie, da wird er mit dem Bus am Morgen abgeholt. Donnerstags wird er dort auch gebadet.
Kürzlich war ich für 10 Tage im Urlaub zum Wandern. Mein Mann war in der Zeit in der Kurzzeitpflege der Diakonie. Das hat wunderbar funktioniert, weil für ihn alles vertraut war und er viel Besuch von Angehörigen und Bekannten bekam.
Einmal hat er mich gefragt: „ Ja, wer bist Du eigentlich?“ Das hat schon weh getan. Das Wichtigste ist: Man muss die Krankheit annehmen! Und ich habe sehr viel Rückhalt durch meine Tochter, Sohn und meine Schwester. Sie haben alle einen Pflegekurs absolviert und wir teilen uns die Betreuung auf. Selbst der Nachbar springt in der Not ein, das ist ein gewaltiger Rückhalt. Und manchmal geht´s auch bei uns noch lustig zu! Wir lachen viel miteinander und mein Mann lacht mit.
Qualitätsprüfung
Im Rahmen des Transparenzverfahrens prüfte im August 2010 der Medizinische Dienst unseren Häuslichen Pflegedienst "auf Herz und Nieren".
Das Prüfungsergebnis ergab die Note 1,4.
Kontakt
Diakonisches Werk Memmingen e.V.
Pflegedienst:
Frau Mair & Frau Arend
Rheineckstraße 45
87700 Memmingen
Telefon: (08331) 7 58-38
Telefax: (08331) 7 58-39
E-Mail:
haeusliche-pflege@diakonie-memmingen.de
Spenden-Konto:
VR-Bank Memmingen eG
Konto 55 603
BLZ 731 900 00





