Dauerpflege
Ursprung und Schwerpunkt ist bei uns die ambulante Pflege, denn wir orientieren uns an der Hilfe zur Selbsthilfe. So bietet unser Gästehaus einige wenige Einzel- und Doppelzimmer. Diese Größe schafft annährend familiäre Bande.
Alle Zimmer entsprechen modernsten Ansprüchen, die Nasszellen sind barrierefrei gestaltet.
Ihr Zimmer dürfen Sie gerne mit eigenen Einrichtungsgegenständen bestücken, Sie sollen sich von Anfang an zu Hause fühlen!
Ansprechpartner:
Pflegedienstleitung und Vertretung:
Herr Moser & Frau Demler-Nitsch
Telefon: (08331) 7 58-31 und 758-30
Eine Bewohnerin erzählt

Wir wohnten zuvor in Buxheim. Nach einer schweren Operation meines Mannes sagte uns der Arzt, mein Mann benötige ständige Pflege. Das Rheineck-Haus der Diakonie hier in Memmingen kannten wir bereits durch Aufenthalte in der Kurzzeitpflege und glücklicherweise konnten wir spontan aufgenommen werden und erhielten ein geräumiges Doppelzimmer. Das war vor 7 Jahren und jetzt ist es unser Zuhause.
Im Wohnbereich sind wir momentan zu elft und das macht die Atmosphäre des Hauses sehr familiär. Der Alltag sieht folgendermaßen aus: Ich versuche meist gegen halb sieben Uhr aufzustehen, bringe meinem Mann das Frühstück und gehe dann selbst frühstücken. Den Morgen verbringen wir mit Zeitung lesen. Das Mittagessen kommt vom Klinikum und wird unten in der Tagespflege eingenommen. Gegen halb zwei Uhr gibt es Kaffee und Kuchen und um ca. 17.00 Uhr das Abendessen.
Wir sind jetzt beide bereits 80 Jahre alt. Mein Mann sitzt im Rollstuhl, er liest viel. Die Aktivitäten, wie Sturzpropyhlaxe, nehme ich alleine wahr. Montags lerne ich seit drei Jahren Veeh-Harfe zu spielen. Donnerstags, das ist neu, wird ein Kinofilm gezeigt. Die schönen Themen die Fr. H und Fr. W. anbieten, damit ist einem alten Menschen sehr gedient! Gemeinsames Singen wird von allen immer gut angenommen. An Sylvester beispielsweise erzählen wir bei einer Bowle und Knabberzeugs wie es früher war, das führt uns auch alle zusammen.
Nein, in die Stadt zieht es mich nie. Hier gibt es alles, was ich brauche. Der Garten ist ein wahres Geschenk. Ja, manchmal ist man schon ein bisschen traurig, denkt an früher, doch dann muss man ja so vernünftig sein und sich eingestehen: hier hat man all die Hilfe und dafür bin ich sehr dankbar.





